Gina Mayer – In guten wie in toten Tagen

Gina Mayer – In guten wie in toten Tagen

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Ein Junggesellenabschied mit Folgen

Irgendwo bin ich auf das Buch mal gestoßen. Auf irgendeiner Wunschliste. Und irgendwie klang das gut. So gut, dass ich es einfach mit bestellte.

In dem Buch dreht sich alles um Cara. Sie ist die kleine Schwester von Helena, die in einer Woche große Hochzeit feiert. Cara organisiert für Helena und ihre Freundinnen einen Junggesellinnenabschied. Doch so richtig toll wird der Abend nicht – es endet im Streit. Und am nächsten Morgen ist der zukünftige Ehemann tot. Ermordet. Und Helena die Hauptverdächtige. Doch war sie es wirklich? Cara ist sich da nicht so sicher wie die Polizei…. Und fängt an selbst zu ermitteln….

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Und Cara fängt wirklich an zu ermitteln. Sie startet ihre eigenen Befragungen. An sich sind die Befragungen langweilig. Es ist nur eine Abfolge von Personen, die der Reihenfolge nach besucht werden und bequatscht werden. Das war tatsächlich eine kleine Durststrecke für den Leser. Doch der langweiligste Part des Buches war der Anfang: sehr ausführlich, sehr detailreich wird die zukünftige Hochzeit und Junggesellinnenabschied erzählt. Meist auch mit unnötigen Dingen. Denn der Leser weiß ja, was am Ende des Abends passieren wird.

Letztendlich nimmt das Buch erst mit dem Tot des Zukünftigen die Fahrt auf. Auch wenn Cara dann in eine langweilige Reihenfolge an Abhandlungen der Befragungen fällt: es wird spannend. Denn die Freunde um Helena haben alle ihre eigenen Geheimnisse. Und keiner möchte so gern mit Cara reden. Und bis zuletzt bleibt unklar, wer für die Ermordung verantwortlich ist. Die Lösung ist konsequent und schlüssig. Und keine Sorge, in diesem Buch wird der Täter tatsächlich gefunden.

Cara selbst bleibt immer unschlüssig. Meist verzettelt sie sich in unwichtige Details. Oft klagt sie über ihre verzwickte Situation. Doch sie hält zu ihrer Schwester. Immer wieder blickt sie zurück an bessere Zeiten. Doch für den Leser bleibt Helena nur fern. Durch persönliche Rückblicke Caras können keinen Eindruck auf den Leser vermitteln.

Es ist ein wirklich gutes Buch mit kleinen Thrill und Rätsel. Auf den ersten Blick erscheint das Buch sehr unscheinbar. Aber es lohnt sich. Geheimtipp!!!


Gina Mayer – In guten wie in toten Tagen

Script5 Verlag, 355 Seiten

4 Sterne

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