Herbstmarathon Werdau 2018

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Du meine Güte…. es ist schon wieder Herbst. Und ich hänge mit meinen Berichten wahnsinnig hinterher. Also…. der Herbstmarathon in Werdau.

Man muss ja schon sagen, die Bezeichnung passt hier nicht wirklich: herbstlich war es mitte November 2018 nicht mehr. Und einen Marathon bin ich auch nicht gelaufen. Doch was war es denn nun?

An einem bitterkalten Sonntagmorgen im November 2018 fuhr ich nach Werdau (ein Katzensprung!). Dort fand wie jedes Jahr der Herbstmarathon statt. Ich hingegen meldete mich für die 12km Walking Strecke an. Dies passierte gleich dort vor Ort und an den staunenden Gesichter des Orgateams konnte ich erahnen, dass weit mehr Walker an den Start gehen würden als gedacht.

In der Wartezeit bis zum Start lief ich immer wieder hin und her. Es war einfach zu kalt, zu frostig. Und irgendwie wollte ich mich warm halten.

11:05 Uhr war dann endlich der Start der Walker. Die Läufer waren schon vorher auf die Strecke gegangen. Aber letztendlich ging die Walkingstrecke eh komplett in eine andere Richtung als die der Läufer.

Der Start war gut, doch viele der rund 80 Starter liefen in einem Tempo los, dass ich absolut nicht halten konnte. Und da wurde mir schon klar: die kurzen Distanzen liegen mir nicht so. Das wird wohl ein Gehetze werden. Die langen Strecken um die 50 km sind dann doch eher mein Gebiet.

Die Strecke hier ging durch eine Gartenanlage hinab in den Werdauer Wald. Meist am Waldrand, viel Asphalt im Wald (Waldautobahn!!!) und trotzdem schön zu laufen. Das Teilnehmerfeld zog sich weit auseinander, irgendwo im hinteren Mittelfeld reihte ich mich ein.

Durch die Schnelligkeit musste ich schon frühzeitig auf Musik umsteigen. Ich brauchte einfach diese Motivation. Eurovision Songcontest Lieder gehen halt immer! Die kleine Verpflegung in der Mitte der Strecke war ausreichend: Äpfel, Banane, Müsliriegel und Wasser. Reicht auch auf der kurzen Distanz. Pause machte ich dort aber nicht: ich wollte weiter.

Denn meine Uhr zeigte schon an, was ich schaffen könnte: die 12 km unter zwei Stunden zu laufen. Und da packte es mich. Ich lief und lief. Den Berg in der Gartenanlage (den man Anfangs heruntergelaufen war)  bezwang ich auch noch und kurz vor Schluss mit einer gewissen Leichtigkeit.

Und so bog ich nach 1 Stunde, 56 Minuten und 5 Sekunden um die Ecke in die Sportschule ein. Und dort saß an einem Tisch die Zeitabnehmerin und der Urkundenausgeber. Und das war so analog wie zu Schulzeiten. Und irgendwie auch süß.

Im Zentrum der Sportschule gab es dann noch heißen Tee (herrlich!) und als Erinnerung noch ein kleines Handtuch mit besticktem Namen und Datum der Veranstaltung.

Es war eine kleine Veranstaltung, die aber durchaus seinen Reiz hat: sie sind direkter, familiärer und immer mit viel Liebe gemacht. Auch wenn die kurzen Distanzen nicht meine Favoriten sind, würde ich hier trotzdem immer wieder laufen. Denn über die Preis – Leistung kann man hier definitiv nicht meckern.

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