Rekapitulation 2018 – Bewegung

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Tja, da ist das Thema: Bewegung. Eigentlich hatte ich vor, dass mehr Bewegung, mehr Themen auf meinem Blog aufgegriffen werden. In 2018 lief das dann doch nicht so wie gewollt. Geplant war ein zweigleisiger Blog. Ich mag die Bücher. Keine Frage. Und ich mag es diese Bücher zu reflektieren und darüber zu schreiben. Doch für 2018 hatte ich mir noch etwas anderes vorgenommen: meine Liebe zum Wandern darstellen. Für den Blog kam hier eindeutig zu wenig, ein paar Berichte bin ich euch auch noch schuldig (diese kommen, versprochen!!!).

Letztendlich hatte ich selbst nicht mit so viel Bewegung in meinem Leben und in 2018 gerechnet. Anfang des Jahres ließ ich es auch noch ziemlich ruhig angehen. Bis Anfang April mich die blanke Angst erwischte, da ich ja für Anfang Mai die 7 Seen Wanderung bei Leipzig auf dem Schirm hatte. Und so fing ich an, nach der Arbeit und am Wochende zu laufen. Also zu gehen. Anfangs noch in meinen Chucks, später in richtigen Walkingschuhe. Diese waren jedoch für die 7 Seen Wanderung noch nicht richtig eingelaufen und meine Füße waren nicht richtig trainiert – und die Blasen waren vorherbestimmt. Aber ich hatte es geschafft. 32 km. Wenn auch doch noch mit viel Drama.

Ende Mai kam dann der furchterregende Fichtelbergmarsch mit 64 km. Ich habe auch diesen geschafft. Ich bin als einer der ersten losgelaufen und als einer der letzten auf dem Fichtelberg angekommen. Aber gefinished. Tolles Gefühl. Und tatsächlich wollte ich danach nicht weiter an einer Laufveranstaltung teilnehmen. Da kam ich mir dann selbst dazwischen.

Der Sommer war lang und heiß. Und auch nach dem Mai verbrachte ich viel Zeit nach der Arbeit entweder auf den Wegen rund um Zwickau oder (man glaubt es kaum) im Freibad. Dahin habe ich mich nach einigen Jahren auch wieder getraut. Und es tat gut. Ich wurde schneller und fitter. Und die nächste Wanderveranstaltung, der Erzhike kam dann auch schon im August. Und was soll ich sagen? Da habe ich Blut geleckt. Ich möchte noch viele weitere Wanderveranstaltungen besuchen, meine Zeiten verbessern und möglichst viele Kilometer erwandern.

Als die Tage dann wieder kürzer wurden, kam wieder die Angst. Jetzt aber vor der Dunkelheit, da ich nicht weiter gleich nach der Arbeit in den Wald laufen wollte. Ein wenig Besserung brachte dahingehend der Adventurewalk Ende Oktober. Da lief ich dann 2 Stunden in völliger Dunkelheit, davon eine Stunde sogar ganz alleine durch den Wald (Bericht folgt noch!!!). Das nahm mir doch ein wenig die Angst. Trotzdem blieben die langen Läufe nach der Arbeit vorerst aus. Stattdessen lief ich dann zum Tanzstudio zum Zumba und PoundFit (Cardio mit Drumsticks). Auch ging zum Frühschwimmen (sic!) ins Hallenbad. Ich als Langschläfer.

Ich glaube man sieht die Veränderung. Klar, letztes Jahr habe ich auch Sport gemacht. Aber letztendlich haben die Schritte gefehlt. Diese hole ich mittlerweile wieder auf. Und es stimmt: 10.000 Schritte pro Tag Regel trifft voll zu. Für mich zähle ich eher das Wochenergebnis: über 60.000 Schritte sollten es schon sein. Manchmal sehr schwer umzusetzen, denn an langen Bürotagen komme ich knapp auf 3.000 Schritte. Ich muss mir viel nach der Arbeit „erarbeiten“.

Aber das ganze stimmt mich positiv. Ich merke, wie ich durch die viele Bewegung, Schritte, Aktivitäten, Natur und frische Luft viel ausgeglichener bin. Auch habe ich nicht mehr das Gefühl, nichts mehr auf die Reihe zu bekommen (und das, obwohl der Sport mehr Zeit beansprucht als noch vor einem Jahr). Ich bin gelassener geworden. Die Natur, das „Draußen sein“ erdet mich. Und mittlerweile gehe ich auch bei schlechten Wetter raus. Das hat auch etwas. Wirklich.

Und ist das Jahr zu Ende gegangen. Mit vielen Kilometern, Hummeln im Hintern und einer inneren Ruhe, die ich nur nach meinem ersten Camino spürte. Es wird. Im Nebensatz erwähne ich noch, dass ich auch ein wenig dadurch abgenommen habe. Aber darum ging es mir nicht. Ich will mich auch weiterhin wieder wohlfühlen. Selbstliebe nennt man das in der heutigen Zeit.

Und was heißt das jetzt für 2019? Nun, ich mache so weiter wie ich 2018 aufgehört habe: Bewegung, Bewegung, Bewegung. Und natürlich viele Wanderevents. Die Liste zeige ich euch im nächsten Beitrag. Denn hier wird sich nun auch mehr tun. Versprochen.

Cheers

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